Schon seit Anfang August ist Volontärin Céline in Uganda. Zunächst war sie im Malaika Smile Home in Kampala und dann für knapp 2 Wochen an der neuen Schule in Kyankwanzi. Sie kümmert sich mit um die 28 Kids. Ihrem Deutsch-Unterricht folgen die Kids gespannt und mit Begeisterung. „Sie fühle sich sehr wohl in der Malaika Smile Familie und in Kyankwanzi, sie fühle sich familiär aufgenommen und habe sehr viel Spaß und Freude mit den Kids“, ließ sie uns wissen. Die vielen Bilder, die uns im August erreichten, bestätigen diese Aussage. Sie ist überall dabei, unterstützt und hilft mit. So auch beim Verteilen und Lesen der Patenpost, die Christine Irtenkauf in ihrer 2. Ugandawoche mit nach Kyankwanzi brachte.



Die Kids freuten sich sehr über ihre Patenpost aus Deutschland und machten sich auch gleich daran Antwort-briefe zu schreiben. Natürlich sind hier die Lehrerinnen und Céline auch im Einsatz.
Christine Irtenkauf hatte – im Gegensatz zu ihrem Besuch im Februar – dieses Mal auch Zeit mit den Kids zu spielen, zu lachen, ein kleines Geburtstagsfest im Klassenzimmer mitzufeiern und ihnen zuzuhören. Eine wirklich freudevolle letzte Schulwoche für die Kids nach den anstrengenden Prüfungen. Mit Pflanzanweisungen von teacher Enid und Setzlingen im Rückreisegepäck traten die Kids ihre Ferien an. Mitte September startet der 3. und letzte Term des Schuljahres 2026.
Christine Irtenkauf hatte auch dieses Mal mehr Zeit mit den Angestellten zu sprechen und überhaupt den Alltag an der Mareike Smile Primary Schule mitzuerleben. Den Kids geht es gut, die Angestellten von den Lehrerinnen bis zu den Gärtnern leisten sehr gute Arbeit mit Herz und Verstand. Im bürokratischen Ablauf und finanziellen Bereich läuft es noch nicht ganz so rund. Es werden weiterhin Gespräche mit dem deutschen Schulteam, Alex und Marvin und dem Schuldirektor David folgen.
Sie besuchte auch die Hasen zusammen mit Caleb, der für diese verantwortlich ist. In der letzten Woche hatte Häsin Jane gerade wieder 9 Junge geworfen, es wurden weitere Ställe gebaut. In erster Linie geht es um den Urin der Hasen als Düngemittel und natürliches Pestizid. Doch, wenn es zu viele werden, sollen sie auch verkauft werden. Eine weitere Einnahmequelle der Schule.

Auch beim Pflanzen neuer Bäume – Vanille, Kakao, Kaffee – war Christine noch im Einsatz. Bäume pflanzen in der schweren roten Erde ist eine anstrengende Arbeit. Im großen Pflanzloch muss noch extra Pflanzerde ausgebracht werden, die mühsam mit der Schubkarre vom anderen Ende des unwegsamen Geländes hingekarrt werden muss
Dann gab es noch ein Foto-Shooting mit den Kids und den bereits gepflanzten und gewachsenen Bäumen aus den Baumpatenschaften. Diese Fotos wurden bereits an die Baumpat*innen weitergeleitet.
Nun sind Celine und Christine zurück in Kampala. Auch hier sind Ferien. Nur die Abschlussklässler der S4 Sarah, Shamira und David und Krankenschwester-Lehrling Peace müssen noch los zu ihren Schulen.
Im Home geht es etwas gemächlicher zu, da die meisten Abläufe besser eingespielt sind. Die Patenpost aus Deutschland machte auch hier große Freude. Es wurden knapp 100 Briefe verteilt.
Arianah, Joselyn und Muhamed mit dem schriftlichen Gruß ihrer deutschen Paten.



