Neben großzügigen Spenden und der NGO-Registrierung – wir berichteten – bekam MALAIKA Smile noch ein weiteres großartiges Geschenk am Ende letzten Jahres.

Um die Vision eine eigene Schule zu bauen vielleicht wahr werden zu lassen, ging das Team um Alex Ssekabira Ende 2019 erst einmal auf die Suche nach geeignetem Land. Im November, als Christine und Uwe Irtenkauf in Uganda waren, wurden alle zu einer Landbesichtigung eingeladen in eine Dorfgemeinschaft etwa 140 km entfernt von Kampala. Man wurde freundlich begrüßt vom Dorfvorsteher, seiner Frau (!) und weiteren „wichtigen“ Dorfbewohnern und es gab natürlich auch ein traditionelles Festessen. Nach der Landbegehung – hier wachsen Mais, Bohnen, Avocados und vieles mehr in Hülle und Fülle – erläuterte der Dorfvorsteher, dass das Dorf seinen Kindern gerne eine Schulbildung ermöglichen möchte und aus diesem Grund möchte das Dorf Kyankwanzi MALAIKA Smile e.V. das soeben besichtigte Land schenken. Es wurden Schenkungs-Verträge aufgesetzt und von allen unterschrieben.

Christine und Alex (im November) mit einigen MALAIKA Smile Kids beim Begehen des Landes, das die Dorfbewohner von Kyankwanzi MALAIKA Smile geschenkt haben.

Die Dorfvorsteher und der MALAIKA Smile Vorstand mit dem Schenkungsvertrag

Ein mehr als außergewöhnliches und so großzügiges Geschenk, über das auch alle deutschen Vorstandsmitglieder bis heute berührt und ergriffen staunen. Nachdem diese Überraschung halbwegs „verdaut“ war und deren Bedeutung immer klarer wurde, wird natürlich jetzt über die weiteren Schritte nachgedacht und so waren Jan Irtenkauf, Joachim Braun-Stader und das Leitungsteam Alex, Gloria, Mama Melissa, Marvin und Richard vor 2 Wochen dort nochmals „zu Besuch“, um weitere Einzelheiten zu klären und der zweiten Einladung zu einer „Feier der Landschenkung“ zu folgen. Alle machten sich schick, auch Jan und Joachim kauften sich neue Hemden aus ugandischen Stoffen, denn auch ein Staatsminister wartete dort auf die „MALAIKA Smile Abgeordneten“.

Die älteren Dorfbewohner sind selber höchstens 1 oder 2 Jahre zur Schule gegangen, hatten durch die Landbestellung aber immer genug zu essen. Nun möchten sie ihren Kindern – es leben über 1000 in der Dorfgemeinschaft - mehr Chancen auf eine gute Zukunft geben, die eine gute Schulbildung voraussetzt. Sehr klug und weise und modern von Menschen, die nie eine Schule besucht haben und noch sehr traditionell leben.

Um eine Schule zu bauen, brauchen wir nun einerseits viel „Input“ von einheimischen Lehrern und Schulleitern, wie z.B. Pastor Billy, von einheimischen Baufachleuten und Behörden und natürlich „finanziellen Input“ von Großsponsoren aus unseren Breitengraden. Es bleibt also spannend bei unserem Herzensprojekt.

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