Neben der Schulbildung ist auch die Gesundheitsversorgung in Uganda nicht vom Staat organisiert, dergestalt, dass auch arme Menschen – in Afrika gibt es davon außerdem sehr viele – Hilfe finden, wenn sie krank sind. Es gibt keine Krankenversicherung wie bei uns und auch Ärzte gibt es viel zu wenig. Und wenn dann nur in Krankenhäusern, also nicht in kleineren Praxen.

Außerdem sind die Menschen durch mangelnde Hygiene und zu wenig Essen sowieso anfälliger für Krankheiten. Bei Regenwetter bleibt man Zuhause, weil man nicht krank werden möchte, denn es gibt natürlich auch keine wetterfeste Kleidung in ausreichender Qualität und Menge.

Unsere betreuten MALAIKA Smile Kids bekommen zwar regelmäßige Mahlzeiten, an manchen Tagen auch eine Extra-Portion Obst, und auch auf Hygiene wird geachtet und Hygienemaßnahmen vermittelt, aber dennoch sind auch im MALAIKA Smile Home immer wieder Kinder krank.

Dabei geht es oft um bakterielle oder virale Infektionen der Haut. In schlimmeren Fällen, in denen die Kids auch Fieber dazu bekommen, fährt Alex mit ihnen ins 1 Autostunde entfernte Krankenhaus. Zum Glück inzwischen mit dem eigenen MALAIKA Smile Van und nicht wie früher mit einem Taxi oder mit einem öffentlichen Bus. Im Krankenhaus in Kampala sind Wartezeiten von 2-3 Stunden normal, ohne dass sich jemand kümmert. Es werden dann zwar durchaus Medikamente verordnet, aber oftmals werden eben nur die Symptome behandelt. Und natürlich müssen Arzt- und Arzneikosten selber bezahlt werden.

Durch die bessere Ernährung und Hygiene sind diese Kosten in der MALAIKA Smile Familie zwar weniger geworden, aber bei 41 Kindern sind natürlich immer welche krank.

Alex ist hier ein wunderbarer „Helfer in der Not“, er ist der „Medizinmann“ im MALAIKA Smile Home. Er hat gute medizinische Kenntnisse, kennt auch diverse Naturheilmittel, weiß wie man kleinere Wunden verbindet, dass eben auch Hygiene (Desinfektion, regelmäßige Verbandswechsel) eine entscheidende Rolle spielt. Auch weiß er um diätetische Lebensmittel oder welche Früchte besondere Inhaltsstoffe haben, die helfen könnten. Allen voran z.B. worin Vitamin C zu finden ist oder auch was bei Magen-Darmerkrankungen hilft.

Er setzt als Therapeutikum auch oft kolloidales Silberwasser ein, das er selber herstellt. Kolloidales Silber wirkt antibakteriell, unterstützt das Immunsystem, fördert die Wundheilung, ist gut für die Haut. Außerdem kann kolloidales Silber als Entgiftungskur dienen, und es hat eine belebende Wirkung auf Körper und Geist.

„Doc Alex“ beim Versorgen einer offenen Stelle an einem Kinderbein mit Silberwasser.

Und natürlich kümmert er sich auch sehr liebevoll um die kleinen und großen Patienten. Auch die Seelen der kranken Kinder brauchen Balsam und Trost. Wir wissen selber wie gut es tut beim Kranksein Zuwendung zu bekommen.

Durch Alex‘ kompetente Betreuung der Patienten reduzieren sich die Arztbesuche deutlich. Nicht nur die Kinder sind sehr dankbar für diese kompetente medizinische Betreuung.

Natürlich kommen auch kranke Menschen aus der Dorfgemeinschaft zu Alex. Seine Erfolge als „Medizinmann“ werden per Mund-zu-Mund-Propaganda im weiteren Umfeld vom MALAIKA Smile Home bekannt gemacht.

Herzlichen Dank für jede Unterstützung, auch für eine Extra-Portion Obst, Kräutertee oder Silberwasser. Spendenkonto Postbank IBAN DE98 6601 0075 1527 51.

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