Christine Irtenkauf hat bereits viele schöne Fotos und einige „Tagebuch-Seiten“ von ihrer nunmehr 5. Reise nach Uganda ins „MALAIKA Smile Büro“ nach Deutschland gesendet.

Für sie ist es immer mehr  ein “Nach-Hause-kommen“; sowohl vom Land - „Da ist nichts was mich ängstigt oder unangenehm ist, ich fühle mich wohl hier“ - als auch von der ugandischen MALAIKA Smile Familie  - „den wunderbaren Menschen“ -  fühlt sie sich willkommen geheißen, nicht nur als Gast oder „Chefin“, als 1. Vorsitzende und Initiatorin des Herzensprojektes, sondern als Familienmitglied, als Mum.

12 Kinder, soviel wie gerade so ins MALAIKA Smile Mobil hineinpassen, holten zusammen mit Joseph und Alex  Christine vom Flughafen ab. Diese Freude - das Strahlen in den Kinderaugen scheint direkt aus den Herzen zu kommen. Auch Joseph und Alex freuen sich riesig, Mum Christine in ihrem Land begrüßen zu dürfen. Zuhause warteten weitere Kinder sowie Dorothy, die das Gästezimmer picobello aufgeräumt und geputzt hatte.

Am nächsten Tag, Karfreitag, geschäftiges Treiben in Haus und Hof. Alle wollen Mum Christine etwas erzählen, mit ihr lachen, einfach ihre Hand halten, die Haare kämmen oder flechten, ihr eine Freude machen. Auch Mama Melissa und Joseph haben großen Redebedarf, es gibt viel zu berichten. Schon nach einigen Stunden im MALAIKA Smile Home spürt man „die Wertschätzung, den Respekt und die Liebe, die das Fundament für die gemeinsame Arbeit bilden“, schreibt Christine.

                         Auch Melissa, Schamilla, Shaban, Sarah und Gloria                                                  Jeremiah young ist happy
wollen auf ein Begrüßungsfoto mit Mum Christine

Besondere Freude herrscht als Christine die Mitbringsel aus Deutschland verteilt. Und alle sind so dankbar und glücklich. Emma bekommt ein paar neue Schuhe – nicht nur seine Füße sind so gewachsen -, Jeremiah young einen kleinen Teddybär, Mama Melissa kleine Gaben für ihre kleine Wohnung; alle freuen sich auch über die Geschenke der anderen. Neid kennt man hier nicht.

Alle Kinder sind hilfsbereit, jeder übernimmt Pflichten und Verantwortung, jeder so wie er kann. Wycliffe, als einer der Ältesten, kümmert sich z.B. um die Wasserversorgung: Da es wenig geregnet hat, muss Leitungswasser in den großen Tank gefüllt werden. Hier ist handwerkliches und körperliches Geschick gefragt. Die Kinder sind selbstbewusster geworden, sie trauen sich mehr zu. Gleichzeitig sind sie aber auch gehorsamer und konzentrierter bei ihrem Tun.

Am Ostersonntag kommen auch noch die Community Kids ins Haus, außerdem zwei Cousinen von Joseph, Angella und Ruthie, die beim Kochen helfen, da Mama Melissa frei hat, damit sie Ostern bei ihren Eltern verbringen kann, weitere Kinder, Gilbert und Hubert, aus Josephs Verwandtschaft; alles in allem etwa 40 Kinder und 6 Erwachsene nehmen am Oster-Festmahl teil. Hühnchen, Ziegen- und Rindfleisch, zweierlei Sorten Reis, Kartoffeln, Gemüse und Krautsalat und zum Nachtisch frischgepresster Passionsfruchtsaft. So viel und vielfältiges gibt es nur noch an Weihnachten zu essen. Tagein, tagaus gibt es Reis mit Bohnen. Ein Essen für so viele zuzubereiten ist hier in Deutschland schon eine Herkulesaufgabe, in Uganda mit viel weniger Technik kostet die Zubereitung solch eines Essen viele Stunden und es werden jede Menge HelferInnen benötigt. Angefangen beim Schlachten und Rupfen der Hühner. Hier halfen Shaban und Mark mit, ohne mit der Wimper zu zucken.

Am Ostersonntag wird nun auch die Patenpost verteilt. Alle sind sehr gespannt und freuen sich über die persönlichen Briefe. Die meisten möchten auch gleich antworten und selbst etwas schreiben. Die Kinder, insbesondere die Community Kids, die keine Godparents haben, fragen öfters nach, ob sie nicht auch Briefe bekommen könnten. Es bedeutet den Kindern so viel, einmal einen persönlichen Brief zu erhalten. Auch Mama Melissa hatte den einen oder anderen Ostergruß von Vorstandsmitgliedern bekommen und war tief bewegt darüber.

Faith new und Sarah freuen sich über ihre Patenbriefe;
Sarah war anfangs genauso schüchtern und zurückhaltend wie Faith, inzwischen hat sie stets ein Strahlen im Gesicht.

Nachdem Joseph und Dorothy Christine am Abend noch zu Hilfe eilen mussten, um ein  „großes unbekanntes Insekt“, das in ihr Zimmer geflogen war, einzufangen, war die Nachtruhe gerettet. „Die positive Anspannung, was morgen so alles geschehen wird“, wird nach und nach von der Müdigkeit verdrängt. Nach den ersten unruhigeren Nächten schläft Christine inzwischen tief und fest unter dem Himmel Ugandas (über dem MALAIKA Smile Home Dach).

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